Eventprofis vertrauen darauf

Eventprofis vertrauen darauf

46 % der Veranstalter und Anbieter von Veranstaltungen schätzen, dass der Gesamtumsatz ihrer Organisation im Jahr 2023 höher sein wird als im Jahr 2022. 74 % geben an, dass ihr Umsatz im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2021 gestiegen ist. 2022 war dieser Umsatz sogar noch höher als in 2019 für 47 % der Veranstaltungsprofis.


Dies geht aus den Ergebnissen der jährlichen Branchenumfrage hervor, die das Forschungszentrum Public Impact der Karel de Grote Hogeschool (KdG) unter 251 Berufstätigen in Belgien durchgeführt hat.



Die Branche braucht Daten

Die Impact-Studien des KdG-Forschungszentrums inmitten der Corona-Krise zeigten, dass die Veranstaltungsbranche um vielleicht 30 % geschrumpft ist. Mit nur 3.200 Unternehmen, die 2018 in unserem Land in diesem Sektor tätig waren, war diese Entwicklung alarmierend. „Wir freuen uns daher über diese 251 Studienteilnehmer. Das ist bei der Größe dieses Sektors sicher nicht selbstverständlich“, betont Forscher Yves Van Handenhove. „Diese Antwort bestätigt auch, dass Veranstaltungsfachleuten der Bedarf an Daten über ihre Branche am Herzen liegt.“



Veranstaltungen von zentraler Bedeutung für die Politikgestaltung

84 % der Fachleute, die im Januar 2023 an dieser Umfrage teilgenommen haben, geben an, dass mindestens die Hälfte ihres Jahresumsatzes mit der Organisation oder Durchführung von Veranstaltungen erzielt wird. Auffallend ist auch, dass etwa ein Drittel davon Veranstalter, ein Drittel Zulieferer und ein Drittel für eine (lokale) Regierung arbeitet. „Oft wird vergessen, dass Städte und Gemeinden einen wichtigen Teil des Veranstaltungssektors darstellen. Immer mehr Kommunen richten einen Dienst speziell für die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen ein. Und das ist gut so“, sagt Van Handenhove. „In der Vergangenheit waren diese Aufgaben (zu) oft (zu) fragmentiert auf (zu) viele verschiedene Dienste (Kultur, Sport, Jugend, lokale Wirtschaft, …). Daten und Erkenntnisse fehlten ebenso wie eine Politik und Vision Aber hier wird sich dies glücklicherweise bald ändern 2022, trotz der vielen Einsparungen. Gerade einmal 26 % geben an, dass diese Budgets gekürzt werden.“



Sorgen Sie sich um steigende Kosten

Besorgniserregend sind jedoch die steigenden Kosten und Maßnahmen. 81 % befürchten, dass steigende Energiepreise die Aktivitäten ihrer Organisation im Jahr 2023 bestimmen werden. 80 % sind besorgt über die Auswirkungen steigender Einkaufspreise und 63 % über steigende Programmkosten. Auffallend ist auch, dass 50 % die zunehmenden Umweltmaßnahmen und 45 % die zunehmenden Sicherheitsmaßnahmen als bestimmende Faktoren ansehen, die die Organisation ihrer Aktivitäten im kommenden Jahr bestimmen werden. Vor allem die (lokalen) Behörden sind darüber besorgt. Auch die Sorge vor steigenden Personalkosten hält 74 % der Berufstätigen hierzulande wach. 62 % befürchten sogar, dass sich die Suche nach gutem Personal negativ auf ihre Aktivitäten auswirkt. Und das bei 70 % der Veranstalter und Anbieter. Nur 46 % der (lokalen) Regierungen sind darüber besorgt.



Steigender Personalbedarf

16 % geben an, dass die Mitarbeiterzahl in ihrem Unternehmen im vergangenen Jahr zurückgegangen ist. Mit 25 % ist diese Zahl noch einmal gestiegen. Bei den Veranstaltern war dieser Zuwachs mit 41 % am stärksten. Für 71 % der (Kommunal-)Regierungen war dieser in etwa gleich geblieben. Auch die Zusammenarbeit mit festangestellten Freelancern zeigt bei mehr als 15 % der Organisationen einen Rückgang, aber einen Anstieg bei 28 %. Auch hier ist der Zuwachs bei den Veranstaltern mit über 35 % am größten. Und das ist hoffnungsvoll.



Vertrauen in die Zukunft

Mit einer durchschnittlichen Punktzahl von 7,5 von 10 geben die Veranstaltungsprofis an, dass sie Vertrauen in eine positive Zukunft für die Organisation oder Dienstleistung haben, in der sie arbeiten. Mit einer Punktzahl von 8 von 10 geben sie sogar an, dass sie in dieser Organisation auf eine positive Zukunft für sich selbst vertrauen. Das ist sogar mehr als die 6,3 von 10, die Veranstaltungsbesucher bei der Umfrage des KdG-Forschungszentrums zum öffentlichen Vertrauen Ende 2022 vergeben haben.


Trotz der Besorgnis über steigende Kosten und Personalbedarf in einer Branche, in der mehr denn je ein akuter Arbeitskräftemangel herrscht, gibt die Mehrheit der belgischen Veranstaltungsfachleute an, dass sie einem positiven Jahr 2023 zuversichtlich entgegensehen. Es ist daher zu hoffen, dass dies der Fall ist Einstellung und den zu erwartenden Umsatz- und Budgetsteigerungen bei vielen Organisationen und Diensten im kommenden Jahr wird das Angebot ausreichend groß sein, um auf die steigende Nachfrage nach Veranstaltungen reagieren zu können.

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