Altes Handwerk auf dem Gouda-Käsemarkt
Warum sind die alten Handwerkskünste so wichtig für den Gouda-Käsemarkt? Und warum wurden gerade diese Handwerker ausgewählt? In diesem Artikel erklären wir die Rolle, die diese Handwerkskünste in der Geschichte Goudas gespielt haben.
Jede Woche präsentieren sich Kunsthandwerker auf dem Goudaer Käsemarkt. Neben dem weltberühmten Händeklatschen der Händler und Bauern demonstrieren Kunsthandwerker ihre oft vergessenen Berufe vergangener Zeiten. So wird Goudas reiche Geschichte wieder lebendig.
Kerzenmacher
Die Geschichte der Kerze begann 1853 mit der Gründung der Stearine Kerzenfabrik. Diese Fabrik, die hochwertige, hell brennende und tropffreie Kerzen herstellte, erhielt 1899 sogar die Auszeichnung „Royal“. Im Juni 1983 wurde die Kerzenabteilung des Unternehmens von der renommierten Bolsius Kerzenfabrik in Schijndel übernommen, die Kerzenproduktion jedoch nach Waddinxveen verlegt.
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Fabrik im Jahr 1956 wurde das Rathaus von Gouda zum ersten Mal mit Kerzen beleuchtet.
Gouda bei Kerzenschein findet seit 1956 statt. Die Veranstaltung findet an einem Tag im Dezember statt, wenn die festliche Beleuchtung des großen Weihnachtsbaums auf dem Marktplatz eingeschaltet wird. Sobald die elektrische Beleuchtung in der Umgebung ausgeschaltet und Tausende von Kerzen angezündet werden, entsteht eine zauberhafte, märchenhafte Atmosphäre.
Heute gibt es in Gouda keine Kerzenfabrik mehr, doch die Geschichte des Kerzenziehens ist so tief verwurzelt, dass diese Handwerkskunst noch immer auf dem Goudaer Käsemarkt präsentiert wird. Der Kerzenmacher absolvierte offizielle Kurse an der Gilde in Haarlem. Er bietet eine große Auswahl an Kerzen an, darunter Stumpenkerzen, Blockkerzen, Tauchkerzen, Pyramidenkerzen, Hexenhutkerzen und Schwimmkerzen, alle mit wunderschönen Mustern. Der Kerzenmacher demonstriert außerdem den Dekorations- und Tauchprozess.
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Besenbinder
Haushaltsgegenstände wie Besen waren früher unverzichtbar. Der Besenmacher spielte eine wichtige Rolle im Alltag der Wäscherin und Hausfrau. Der Hof musste sauber sein (denn was würden die Nachbarn denken, wenn man eine Woche lang nicht putzte?), die Wäsche wurde ausgeklopft, und Garten- und Sanitärarbeiten wurden durch sein Können erleichtert.
Der Besenmacher hat eine riesige Sammlung bekannter und einzigartiger Bürsten in allen Formen und Größen. Suchen Sie eine ungewöhnliche Bürste für einen bestimmten Zweck? Er hat sie bestimmt. Leider kann er nicht mehr alles selbst herstellen, das ist ihm heutzutage nicht mehr möglich. Aber Sie finden dort einen speziellen Stand mit Bürsten für jeden Zweck, die Sie in keinem Geschäft finden. Er demonstriert auch die Herstellung von Hexenbesen und kleinen Handbürsten. Diese fertigt er mit einer Prise Humor an. Zum Beispiel mit dem Aufdruck „Parken nur für Frauen“ oder mit einer Handglocke.
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Stroopwafel-Bäcker
Im Jahr 1870 erlangte die Gouda-Stroopwafel sowohl im Inland als auch im Ausland Berühmtheit. Ursprünglich wurde die Waffel als einfaches „Arme-Leute-Gebäck“ aus Keksbröseln, Teigresten und Sirup hergestellt. Im 19. Jahrhundert gab es in Gouda Hunderte von Stroopwafel-Bäckern. Heute ist ihre Zahl deutlich zurückgegangen, doch die Produktion ist so hoch, dass viele Geschäfte sie anbieten.
Die Stroopwafel-Bäckerei auf dem Gouda-Käsemarkt bereitet sie frisch zu und man kann sie warm genießen.
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Senfhersteller
Bis 1969 war Gouda ein bedeutender Standort der Senf- und Essigindustrie. Aufgrund von Übernahmen verschwand diese Industrie damals aus der Stadt (Stadtrechte seit 1272).
Der Mosterdmaker bietet eine große Auswahl an Senfsorten. Darunter viele Geschmacksrichtungen, von denen Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben: Feige, Dill-Honig, scharf, Bauernsenf, leckere Sauce und vieles mehr. Sie können die Senfsorten vor dem Kauf probieren.
An ihrem Stand bietet sie auch verschiedene Sorten Trockenwürste an. Diese werden natürlich nicht vor Ort hergestellt, sondern sind vorgefertigt und trocknen schon seit Wochen. Einige sind geräuchert.
Zur Auswahl stehen: Drenthe-Nelken, Gewürze, italienische/mediterrane Kräuter, Walnüsse, Knoblauch usw.
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Gouda-Platte/Töpfer
Vom 17. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war Gouda für seine Töpfereien und patinierten Waren bekannt.
Mehrere Töpfereien in der Stadt produzierten die weltberühmte Gouda-Keramik und Steingutwaren. Plateel ist eine handbemalte Keramik im Jugendstil und Art déco.
Im Gouda-Museum, hinter der Sint Janskerk, kann man eine große Sammlung von Gouda-Keramik besichtigen.
Der Handwerker mit dem Lastenrad stellt Töpferwaren direkt vor Ort her, hat aber auch einen schönen Laden mit Werkstatt, wo man selbst einen Kurs belegen kann. Sie finden ihn hinter dem Waag in der Zeugstraat 92.
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Holzbearbeiter
In alten Gebäuden in Gouda, wie etwa in der Lage Gouwe und der Zeugstraat, sind noch heute Holzarbeiten aus dem Mittelalter zu finden, beispielsweise Details wie Wandstile, Kragsteine (Konsolen) und Balken.
Um 1600 wurde Eichenholz schwieriger zu beschaffen, weshalb für Bauteile wie Seitenwände leichteres Kiefernholz verwendet wurde. Allerdings musste dafür mehr davon eingesetzt werden, um die Stabilität zu gewährleisten.
Der Holzhandwerker, den man auf dem Käsemarkt in Gouda besuchen kann, arbeitet hauptsächlich mit Altholz aus Baumärkten und von Strandgutsammlern. Da er in Meeresnähe wohnt, kann er die Strände nach Holz durchsuchen und daraus allerlei Gebilde erschaffen.
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Käsehersteller
Genau darum geht es natürlich auf dem Gouda-Käsemarkt. Jede Woche steht ein Paar an dem entsprechenden gelben Zelt und erzählt Ihnen alles über den faszinierenden Prozess der Käseherstellung aus Kuhmilch. Sie erklären, was Lab und Molke sind – wichtige Bestandteile der Käseherstellung.
Der auf dem Markt hergestellte Käse wird in kleinen Würfeln an interessierte Besucher verteilt, die sich dem Fass nähern. Besuchen Sie unbedingt das freundliche Bauernpaar und lernen Sie aus erster Hand von den Experten.
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Buntglas/Tiffany
Die Geschichte der Glasmalerei in Gouda ist eng mit den berühmten Goudaer Glasfenstern der St.-Johannes-Kirche verbunden, die im 16. Jahrhundert von den Brüdern Crabeth geschaffen wurden. Diese beeindruckenden Fenster erzählen biblische und historische Geschichten und können noch heute bewundert werden.
Die Tiffany-Technik entstand um 1890 und ist nach Louis Comfort Tiffany benannt. Dabei werden Glasstücke mit Kupferfolie umwickelt und verlötet, was filigrane und detailreiche Arbeiten ermöglicht. Im Cheese Market konzentriert sich die Kunsthandwerkerin hauptsächlich auf Tiffany-Kreationen wie Lampen, Fensterdekorationen und Wandpaneele. Ihre Anwesenheit variiert; aktuelle Informationen finden Sie auf der Facebook-Seite @OudHollandsEntertainment.
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Glasgravur
Graviertes Glas war traditionell ein Luxusprodukt.
Vor langer Zeit, als Feuer und Sand aufeinandertrafen, entstand Glas: glatt, klar und geheimnisvoll. Im alten Ägypten entdeckten Handwerker, dass sie mit scharfen Steinen und Geduld winzige Linien in das Glas ritzen konnten. Sie gravierten vor allem Symbole für Götter und Pharaonen ein.
Jahrhunderte später, im Römischen Reich und insbesondere im mittelalterlichen Venedig, wurde die Glasgravur verfeinert. Meister nutzten Metallräder und Sand, um anmutige Blumen, Mythen und Familienwappen darzustellen.
Auch heute noch wird die Glasgravur praktiziert, allerdings mit modernen Werkzeugen. Die Kunsthandwerkerin demonstriert die raffinierte Kunst des Glasschleifens. Man kann sich beispielsweise einen Namen oder ein Bild in Glas oder einen Spiegel gravieren lassen.
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Wollspinnen
Die Textilindustrie Goudas bildete in seiner Vergangenheit ein komplexes Netzwerk, das viele Handwerkszweige umfasste. Insbesondere im Mittelalter war Gouda ein bedeutendes Zentrum der Wollspinnerei.
Die Textilindustrie (die Verarbeitung von Wolle zu Stoff) erlebte eine Blütezeit, mit Handwerken wie Waschen, Färben, Kämmen, Spinnen und Walken (Folle, Stampfen mit bloßen Füßen).
Um 1900 wurden auch Flachs und Hanf versponnen, und es wurden Handwerke wie die Seilherstellung, das Flechten von Kerzendochten und die Segelherstellung benötigt.
1861 wurde in Gouda auf dem Turfsingel die Goudsche Machinale Garenspinnerij (Goudsche Machinale Garenspinnerij) gegründet. Die Fabrik produzierte Wolle und Garn mit modernen Dampfmaschinen. Das Unternehmen wuchs rasch und wurde zu einem wichtigen Arbeitgeber der Stadt. Immer mehr Gebäude wurden errichtet, und Hunderte von Menschen arbeiteten dort.
Im 20. Jahrhundert geriet das Werk in Schwierigkeiten. Der Wettbewerb war hart, und neue Materialien bewährten sich nicht. Obwohl das Unternehmen 1961 den Titel „Royal“ erhielt, ging die Mitarbeiterzahl zurück. 1981 zog das Werk nach Waddinxveen um.
Zum Glück blieb die alte Fabrik in Gouda erhalten. Statt abgerissen zu werden, wurde das Gebäude zum Kulturzentrum Garenspinnerij umgebaut. Heute beherbergt es Theater, kulturelle Veranstaltungen und eine Kinderbetreuung und bewahrt so ein wichtiges Stück Goudas Geschichte.
Die beiden Wollspinnerinnen wechseln sich ab und beide haben farbenfrohe Stände, an denen Interessierte gesponnene und gefärbte Wolle sowie verschiedene bereits gefertigte Kreationen finden können.
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Mosaik
Gouda blickt auf eine lange und reiche Mosaiktradition zurück. Mosaiken finden sich in der St.-Johannes-Kirche und an verschiedenen Orten in der Stadt. Ein bekanntes Beispiel ist das Werk von Cor Dam, das ursprünglich für die Anne-Frank-Schule geschaffen wurde und heute im Wohnkomplex De Eendracht in Gouda Ost ausgestellt ist. Mosaiken der Künstlerin Janny Brugman-de Vries sind auch am Nonnenwater zu sehen.
Der Mosaikkünstler auf dem Käsemarkt verkauft unter anderem Teelichthalter, Buchstaben, Zahlen, Schmetterlinge und Schmuck aus Glasmosaik.
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Imker
Die Imkerei in Gouda galt früher eher als kleine, familiäre Beschäftigung. Heute gibt es in und um die Stadt mehrere Imker, die auch die Lebensmittelversorgung sicherstellen. Dasselbe gilt für den Handwerker. Schon als Kind besuchte er einen Kurs nach dem anderen und lernte von seinen Vorgängern.
Auf dem Käsemarkt in Gouda bietet der Imker seine selbstgemachten Honigprodukte an. Sein Sortiment umfasst Blütenhonig, Orangenblütenhonig, Zitronenhonig, Salbeihonig, Fenchelhonig und Kastanienhonig. Aus Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten kreiert sie allerlei Köstlichkeiten wie Apfel- und Birnenmarmelade, Chutneys, Mandelpaste, Vier-Rovers-Essig, Feuerwein und drei Senfsorten. Darunter natürlich Honigsenf, aber auch ein mittelalterlicher Senf aus schwarzem Senfkorn.
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Stuhlmatte
Stühle spielten natürlich schon immer eine wichtige Rolle in der Geschichte von Gouda und den Niederlanden insgesamt.
Als Restauratorin antiker Möbel liegt die Korbflechterei in ihrer Familie seit Generationen. Die Stuhlmacherin erlernte ihr Handwerk von ihrem Vater. Dieser war nicht nur Antiquitätensammler, sondern restaurierte auch allerlei Gegenstände, darunter Korbstühle. Je nach Geschichte des Stuhls verwendet sie Rattan, Binsen (eine Grasart, die bis zu drei Meter hoch wachsen kann), Stuhlrohr, Papierkordel und Seegras. Das Stuhlmuster kann mitunter aus bis zu sechs Lagen bestehen.
Auf dem Gouda-Käsemarkt demonstriert sie die Technik. Manche Stühle bestehen aus sechs Lagen geflochtenem Korbgeflecht. Sie arbeitet so schnell, dass sie in ein bis anderthalb Tagen fertig sind. Auftragsarbeiten nimmt sie ebenfalls an.
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Holzschuhmacher
Seit dem 12. Jahrhundert werden Holzschuhe vor allem auf Käsereien und in der ländlichen Gegend getragen. Sie wurden aus Weiden- oder Pappelholz gefertigt. Auch heute noch tragen Bauern auf dem Käsemarkt in Gouda Holzschuhe, wenn sie mit Käse handeln.
Die gesamten Niederlande sind bei Touristen als Holzschuhland bekannt. Ursprünglich wurden die Holzschuhe von Hand geschnitzt und geformt; ein Holzblock wurde mit Axt und Messer bearbeitet und anschließend mit einem Meißel ausgehöhlt. Körperlich war dies ein sehr anstrengender Beruf. Später im 20. Jahrhundert wurde die Herstellung maschinell durchgeführt, wodurch das Handwerk allmählich in Vergessenheit geriet. Während des Ersten Weltkriegs erlebte die Herstellung und das Tragen von Holzschuhen einen vorübergehenden Aufschwung, da Leder für Schuhe sehr knapp wurde.
Der Holzschuhmacher bringt eine altmodische Werkbank mit, um zu erklären, wie die Holzschuhe früher von Hand gefertigt wurden. Ein beliebtes Handwerk bei Touristen. Doch Holzschuhe sind auch im Alltag, bei der Gartenarbeit oder bei der Arbeit im Freien eine große Hilfe: Sie wärmen und lassen sich leicht an- und ausziehen.
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Praktische Informationen
Der Goudaer Käsemarkt ist vom 2. April bis zum 27. August 2026 jeden Donnerstag von 10:00 bis 12:30 Uhr auf dem Markt zwischen dem ehemaligen Rathaus und der Waag in Gouda geöffnet.
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Oude Ambachten op de Goudse Kaasmarkt
Waarom zijn de Oude Ambachten zo belangrijk voor de Gouda Kaasmarkt? En waarom is er gekozen voor deze specifieke Ambachtslieden. In dit artikel leggen wij uit welke rol deze ambachtelijke beroepen hebben gespeeld in de geschiedenis van Gouda.
Iedere week staan er ambacht op de Gouda Kaasmarkt. Naast het wereldberoemde handje klap uitgebeeld door de handelaren en boertjes demonstreren de ambachtslieden hun vaak vergeten beroepen van vroeger. Zo komt de rijke geschiedenis van Gouda opnieuw tot leven.
Kaarsenmaakster
In 1853 begint de geschiedenis van de kaars door de oprichting van de Stearine Kaarsenfabriek. De fabriek met kwaliteitskaarsen die helder en druipvrij branden krijgt in 1899 zelf het predicaat ‘Koninklijk’. In juni 1983 werd de kaarsenafdeling van het bedrijf overgenomen door de fabriek van de welbekende Bolsius Kaarsen te Schijndel, maar de productie van kaarsen werd verplaatst naar Waddinxveen.
Ter viering van het 100-jarig bestaan, in 1956, van de fabriek werd voor het eerst het stadhuis van Gouda verlicht met kaarsen.
Gouda bij Kaarslicht bestaat al sinds 1956. Het evenement vindt plaats op een dag in december, wanneer de feestverlichting in de grote kerstboom op de Markt aangezet wordt. Wanneer in de wijde omgeving de elektrische verlichting wordt gedoofd en duizenden kaarsen aangaan dan ontstaat er een magische sprookjessfeer.
Vandaag de dag is er geen kaarsenfabriek meer in Gouda, maar deze historie zit zo diepgeworteld in het geheugen dat dit deze ambacht nog steeds te zien is tijdens de Gouda Kaasmarkt. De Kaarsenmaakster heeft officiële lessen gevolgd bij het Gilde in Haarlem. Een ruime keuze van bijvoorbeeld stompkaarsen, blokkaarsen, dompelkaarsen, piramides, heksenhoed en drijfkaarsen met allen een mooie print er op. De Kaarsenmaakster laat ook het decoreren en dompelen zien.
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Bezembinder
Huishoudelijke producten zoals bezems waren vroeger onmisbaar. De bezembinder speelde een belangrijke rol in het dagelijks leven van de was- en huisvrouw. Het erf moest schoon zijn (want wat zouden de buren wel niet denken als men een week over slaat), de was werd uitgeklopt en tuin- en sanitaire klusjes werden vergemakkelijkt dankzij zijn vakmanschap.
De Bezembinder heeft een enorme verzameling bekende en unieke borstels in allerlei soorten en maten. Zoekt u een ongewone borstel voor een bepaalde klus, hij heeft het vast en zeker. Niet alles kan hij zelf maken, dat gaat helaas niet meer. Maar u ziet wel een speciale kraam, met voor ieder klusje een borstel die u niet zomaar in de winkel kunt vinden. Hij demonstreert ook het maken van heksenbezems en kleine handborstels. Deze maakt hij met een grap en een grol. Bijvoorbeeld alleen parkeren voor vrouwen of met een handbel.
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Stroopwafel Bakker
In 1870 werd de Goudse Stroopwafel bekend in binnen- en buitenland. Oorspronkelijk werd de wafel gemaakt als een goedkope ‘armenkoek’ van koekkruimels, deegresten en stroop. In de 19e eeuw waren er honderden stroopwafels maker in Gouda. Nu is dat weer een heel stuk minder, maar is de productie zo groot dat er veel winkels zijn die die ze verkopen.
De Stroopwafel Bakker op de Gouda Kaasmarkt maakt ze ter plekke en u kunt ze heerlijk warm lekker oppeuzelen.
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Mosterdmaker
Tot aan 1969 had Gouda een prominente speler wat betreft de mosterd- en azijnindustrie. Door overname toentertijd verdween deze uit de stad (stadsrechten sinds 1272).
De Mosterdmaker heeft een flinke keuze aan soorten mosterd. Allerlei smaken die u vast niet allemaal kenden; Vijgen, Dille honing, Pittig, Boerenmosterd, Jummie Jummie saus, etc. U kunt ze ter plekke proeven voordat u ze koopt.
Op haar kraam heeft ze ook diverse smaken gedroogde worsten. Deze maakt ze uiteraard niet ter plekke, maar zijn vooraf al gemaakt en hebben weken liggen drogen. Sommige zijn gerookt.
Onder andere keuze uit: Drenthe kruidnagel, Pikante, Italiaanse/ Mediterrane kruiden, Walnoot, Knoflook etc.
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Gouds Plateel/ Pottenbakker
In de 17e eeuw tot half 20e eeuw stond Gouda bekend om zijn pottenbakkerijen en pateel.
Diverse pottenbakkerijen in de stad produceerden wereldberoemd Gouds plateel en aardewerk. Plateel is een handbeschilderde Jugendstil- en Art-Decostijl.
Het Museum Gouda, achter de Sint Janskerk, kunt u een grote collectie Gouds Plateel bekijken.
De ambachtsman met de bakfiets maakt ter plekke potjes, maar heeft ook een mooie winkel en workshop ruimte waar u zelf een cursus kunt volgen. Deze vindt u achter de Waag op Zeugstraat 92.
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Houtbewerker
Houtbewerking uit de Middeleeuwen is nog altijd terug te vinden in oude panden in Gouda, zoals in de Lage Gouwe en Zeugstraat, waar details zoals muurstijlen, korbelen (consoles) en balklagen.
Rond 1600 werd eikenhout moeilijker te verkrijgen, daardoor kwam lichtere grenenhout voor in de plaats in bijvoorbeeld zijmuren. Er moest wel meer van gebruikt worden voor de stevigheid.
De Houtbewerker die u op de Gouda Kaasmarkt kunt bezoeken werkt voornamelijk met afval hout van doe het zelf zaken en juttershout. Daar hij vlakbij zee woont kan hij de stranden afstruinen en van gevonden hout allerlei creaties maken.
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Kazenmakers
Daar draait de Gouda Kaasmarkt natuurlijk om. Elke week staat er een echtpaar bij de toepasselijke gele tent om u alles te vertellen over het mooie proces om van koemelk kaas te maken. Zij leggen uit wat stremsel en wei is. Belangrijke componenten om kaas mee te maken.
De kaas die op de markt gemaakt is wordt in kleine blokjes uitgedeeld aan de geïnteresseerde bezoekers die bij de ton komen staan. Loop zeker even langs het vriendelijke boerenechtpaar en leer van dichtbij van de experts.
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Glas in Lood/ Tiffany
De geschiedenis van glas-in-lood in Gouda is nauw verbonden met de beroemde Goudse Glazen in de Sint-Janskerk, gemaakt door de gebroeders Crabeth in de 16e eeuw. Deze indrukwekkende ramen vertellen Bijbelse en historische verhalen en zijn tot op de dag van vandaag te bewonderen.
De Tiffany-techniek ontstond rond 1890 en is vernoemd naar Louis Comfort Tiffany. Hierbij worden glasstukken omwikkeld met koperfolie en aan elkaar gesoldeerd, waardoor verfijnd en gedetailleerd werk mogelijk is. De ambachtsvrouw richt zich op de Kaasmarkt vooral op Tiffany-creaties zoals lampen, raamhangers en panelen. Haar aanwezigheid wisselt; houd hiervoor de Facebookpagina van @OudHollandsEntertainment in de gaten.
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Glasgraveren
Gegraveerd glas is van oudsher een luxe product.
Lang geleden, toen vuur en zand elkaar voor het eerst ontmoetten, werd glas geboren; glad, helder en geheimzinnig. In het oude Egypte ontdekten ambachtslieden dat ze met scherpe stenen en geduld kleine lijnen in het glas konden krassen. Ze graveerden voornamelijk symbolen voor goden en farao’s.
Eeuwen later, in het Romeinse Rijk en vooral in het middeleeuwse Venetië, werd glas graveren verfijnder. Meesters gebruikten metalen wieltjes en zand om sierlijke bloemen, mythen en familiewapens te tekenen.
Vandaag leeft het glas graveren voort, maar met moderne gereedschappen. De ambachtsvrouw toont de verfijnde kunst van het glas slijpen. U kunt bijvoorbeeld een naam of afbeelding laten graveren in een glas of spiegel.
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Wolspinnen
De Lakennijverheid in het textielverleden van Gouda was een complex netwerk waar vele ambachten aan deel namen. Met name in de middeleeuwen was Gouda een bruisend hart voor wolspinnen.
Lakennijverheid (wol verwerken tot laken) bloeide, met ambachten als wassen, verven, kammen, spinnen en voll. (folle, stampten met blote voeten)
Rond 1900 werd ook vlas en hennep gesponnen, en waren er ambachten zoals touwbanen, kaarsenpitten vlechten en het maken van zeilen nodig.
In 1861 werd in Gouda de Goudsche Machinale Garenspinnerij opgericht aan de Turfsingel. In de fabriek werd wol en garen gemaakt met moderne stoommachines. Het bedrijf groeide snel en werd een belangrijke werkgever voor de stad. Er kwamen steeds meer gebouwen bij en honderden mensen werkten er.
In de twintigste eeuw kreeg de fabriek het moeilijk. Er was veel concurrentie en nieuwe materialen werkten niet goed. Hoewel het bedrijf in 1961 nog het predicaat Koninklijk kreeg, nam het aantal werknemers af. In 1981 verhuisde de fabriek naar Waddinxveen.
De oude fabriek in Gouda bleef gelukkig bestaan. In plaats van sloop werd het gebouw verbouwd tot het Cultuurhuis Garenspinnerij. Nu is het een plek voor theater, cultuur en kinderopvang, en blijft een belangrijk stukje geschiedenis van Gouda bewaard.
De 2 Wolspinsters wisselen elkaar af en hebben beide vrolijk gekleurde kramen waar de liefhebbers gesponnen en geverfde wol kunnen vinden en diverse creaties die al gemaakt zijn.
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Mozaïek
Gouda kent ook een rijke mozaïektraditie. Zo bevindt zich mozaïek in de Sint-Janskerk en op diverse plekken in de stad. Een bekend voorbeeld is het werk van Cor Dam, oorspronkelijk gemaakt voor de Anne Frankschool en nu te zien bij appartementencomplex De Eendracht in Gouda Oost. Ook aan het Nonnenwater is mozaïek te vinden van kunstenares Janny Brugman-de Vries.
De mozaïekkunstenares op de Kaasmarkt verkoopt onder andere waxinelichtjes houders, letters, cijfers, vlinders en sieraden met glasmozaïek.
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Imker
De Imkerij in Gouda werd vroeger meer gezien als een kleinschalige huishoudelijke bezigheid. Tegenwoordig zijn er in en rondom de stad meerdere Imkers die ook leveren aan de voedselketen. Dit geldt ook voor de ambachtsman. Als kind heeft hij de ene na de andere cursus gedaan en meegelopen met zijn voorgangers.
De Imker neemt tijdens de Gouda Kaasmarkt zelf verworven honing producten mee. Zijn voorraad bestaat onder andere uit Bloemenhoning, Oranjebloesemhoning, Citroenhoning, Saliehoning, Venkelhoning en Kastanje honing. Zij maakt van boomgaardproducten allerlei lekkernijen; zoals Appel en peren jam, chutneys, Amandelspijs, Vierroversazijn, Vuurcider en 3 soorten mosterd. Uiteraard de honingmosterd, maar ook een Middeleeuwse mosterd van zwart mosterdzaad.
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Stoelenmatter
Stoelen zijn natuurlijk altijd al belangrijk geweest in de geschiedenis van Gouda en in heel Nederland.
Als antiek restaurateur zit het vlechten van stoelen al generaties in haar familie. De Stoelenmatter heeft haar beroep van haar vader geleerd. Naast antiek verzamelaar knapte hij ook van alles op, waaronder rieten stoelen. Zij werkt afhankelijk van de geschiedenis van de stoel met rotan, biezen (grassoort van wel 3 meter hoog), stoelriet, papercord en zeegras. Het stoelenpatroon heeft soms wel 6 lagen.
Op de Gouda Kaasmarkt laat zij zien hoe dit in zijn werk gaat. Sommige stoelen hebben we 6 lagen gevlochten riet. Ze is zo snel dat deze binnen 1 á 1,5 dag wel klaar is. Zij neemt ook opdrachten aan.
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Klompenmaker
Sinds de 12e eeuw is Klompenmaker droeg met zeker op de kaasboerderijen en het platteland klompen. Ze werden van wilgen- of populierenhout gemaakt. Op de Gouda Kaasmarkt dragen de boertjes tijdens het kaas handelen nog steeds klompen.
Maar heel Nederland staat bij de toeristen bekend als een klompenland. Eerst werden ze met de hand gesneden en bijgewerkt, met bijl en mes werd een blok hout in de vorm bewerkt en waarna het blok verder uitgehold werd met een beitel. Fysiek een erg zwaar beroep. Later in de 20e eeuw werd het daarom ook machinaal waardoor het beroep langzaam uitsterft. In de Eerste Wereldoorlog was er een tijdelijke bloeiperiode voor het maken en dragen van klompen, daar leer voor schoeisel erg schaars werd.
De klompenmaker neemt een ouderwetse werkbank mee om te vertellen hoe het met de hand in zijn werk ging. Een gewild ambacht onder de toeristen. Maar ook in uw dagelijks werk of werken in de tuin kunnen klompen een uitkomst zijn wat betreft warmte en makkelijk in- en uitstappen.
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Praktische informatie
De Goudse Kaasmarkt is iedere donderdag van 2 april tot 27 augustus 2026 te bezoeken van 10.00 tot 12.30 uur op de Markt, tussen voormalig Stadhuis en de Waag in, te … Gouda.
Das Puppenspiel
Im Namen des Kaufmannsverbandes Sliedrecht (Kerkbuurt) durfte ich das Puppentheater zum Spielen einladen.
Ein älterer Mann und ein junger Kollege stiegen aus dem vorfahrenden Lieferwagen aus. Nach einigem Hin und Her begannen die Herren mit dem Aufbau des Puppenspiels. In Anbetracht all dessen dachte ich mir "das ist definitiv altholländisch" mit der Betonung auf alt. Alles zeigt, dass dieses Puppentheater aus einem früheren Jahrhundert stammt. Nachdem mit Hilfe von Fäden usw. alles an seinem Platz war, betrat der Puppenspieler in seinem bereits veralteten Polka-Dot-Kostüm die Arena. Die Vorstellung beginnt, es ertönt aus der knarrenden Spieluhr. Jan Klaasen betrat die Bühne und begann sein Abenteuer. Die Leidenschaft, die dieser Puppenspieler zeigte, war beispiellos. Die knapp 30 Kinder standen schreiend und springen auf den Bänken, als der Gauner auftauchte. Ganz in die Geschichte versunken erlebten diese Kinder die wunderbare Welt des Puppenspiels. Tatsächlich muss ich gestehen, dass ich in meine Jugend zurückträumte, als ich als kleiner Junge von meiner Mutter im Puppentheater zurückgelassen wurde. Ein Chapeau und eine tiefe Verbeugung für dieses Puppenspiel mit seinem nostalgischen Look.
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nlDe poppenkast
Namens de winkeliers vereniging van Sliedrecht (Kerkbuurt) mocht ik de poppenkast uitnodigen om te komen spelen.
Uit het busje wat aan kwam rijden stapte een oudere man samen met een jonge collega uit. Na wat over en weer gepraat begonnen de heren de poppenkast op te bouwen. Dit alles in ogenschouw nemend dacht ik bij mij zelf "dit is zeker oud Hollands" met de nadruk op oud. Aan alles is te zien dat deze poppenkast uit een vroegere eeuw stamde. Toen alles eenmaal stond met wat hulp van touwtjes ed kwam de poppenkast speler in zijn ook al gedateerde bolletjes kostuum de arena betreden. De voorstelling begint klonk het uit de krakkerige muziek box. Jan Klaasen betrad het toneel en begon zijn avontuur. De passie die deze poppenkast speler aan de dag legde was ongekend. De bijna 30 kinderen stonden op de banken te schreeuwen en te springen toen de boef tevoorschijn kwam. Helemaal meegaand in het verhaal beleefde deze kids de wondere wereld van de poppenkast. Eigenlijk moet ik ook eerlijk bekennen dat ik weer wegdroomde naar mijn jeugd als ik als klein kereltje door mijn moeder werd achtergelaten bij de poppenkast. Een chapeau en diepe buiging voor deze poppenkast met zijn nostalgische uitstraling.
Feedback von Oud Hollands Entertainment / Fun & Party Match zu dieser Rezension:
Wie schön zu lesen. Dankeschön.
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nlWat ontzettend leuk om te lezen. Hartelijk dank.